[Gut zu wissen?!] Teebaumöl, ein Wundermittel?

Sonntag, 11. September 2016 //
In meinem heutigen "Gut zu wissen?!" Beitrag soll es ausschließlich um das bekannte Teebaumöl gehen. Teebaumöl ist ein All in one Wunderprodukt, man kann es nicht nur zur Pflege benutzen, nein auch im Haushalt und für die Gesundheit soll das Öl gut sein.

Der immergrüne Teebaum - Melaleuca alternifolia - hat seine Heimat an der Ostküste Australiens. Wie er zu seinem Namen kommt, ist einfach erklärt. Der britische Entdecker, James Cook, entdeckte den Teebaum im 18. Jahrhundert. Aus den Blättern des Teebaums wurde ein teeähnliches Getränk zubereitet, welches recht erfrischend gewesen sei, so erhielt die Pflanze ihren Namen. Die Eingeborenen nutzten das Öl des Teebaums schon damals als Heilmittel, denn Teebaumöl hat eine antiseptische Wirkung und es vernichtet Pilze, Bakterien und Keime.

Allerdings hat es einen ganz eigenen Geruch, sehr stark und penetrant, mir persönlich sagt er leider nicht sehr zu, auch reagieren manche Menschen allergisch auf das Öl. Macht deshalb bitte erst einen kleinen Hauttest, bevor ihr Teebaumöl benutzt.

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Teebaumöl gegen Pickel und unreine Haut?

Da Teebaumöl ja Bakterien und Pilze vernichten kann und durch seine entzündungshemmende Wirkung, sei das Öl ein sehr wirksames Mittel gegen Hautprobleme, wie Akne, Pickel, Warzen oder sogar gegen Pilze, wie Fuß-/Nagelpilz. Noch dazu bewirke die regelmäßige Anwendung eine Porenverfeinerung. Es sei auch sehr hautgewebeschonend, so dass eine Anwendung auf der Haut unbedenklich ist.

Es wird empfohlen einige wenige Tropfen Teebaumöl auf ein Wattepad zu geben und die betroffene Stelle oder das Gesicht abzutupfen, so dass das Teebaumöl seine Wirkung entfalten kann.

Bei der Anwendung im Gesicht ist allerdings Vorsicht geboten. Der starke Teebaumölgeruch kann schnell in den Augen brennen, deshalb lieber nicht zu nah ans Auge gehen.

= Top!: 
 Immer mal wieder, wenn meine Haut zu Unreinheiten neigt, benutze ich Teebaumöl. Entweder pur auf einem Wattepad oder als Gesichtswasser. Ich finde, dadurch heilen entzündete Stellen viel schneller.




Teebaumöl gegen Halsschmerzen?

Teebaumöl soll bei Husten, Heiserkeit oder auch schon bei einem Kratzen im Hals helfen.

= Top!:
Diesen Tipp bekam ich von meinem Hausarzt, der nichts davon hält, bei jedem kleinsten Husten, etc. Medikamenten zu verschreiben. Gerade im Herbst leide ich sehr oft unter leichten Halsschmerzen, die ich meistens mit Teebaumöl behandle. Dafür gebe ich einige Tropfen in ein Glas Wasser und gurgele so einige Minuten vor mich hin.


Teebaumöl gegen Schuppen?

Schuppige und trockene Kopfhaut? Teebaumöl sei die Lösung. Zur Behandlung soll man einige Tropfen des Teebaumöls in das eigene Shampoo geben, vermischen und die Haare damit waschen. Es gibt aber auch schon Shampoos und Haarpflegemittel, die Teebaumöl enthalten.

= Top!:
Als ich damals mit meinem Mann zusammen zog, hatte ich anfangs sehr starke Probleme mit unserem Wasser. Das Wasser hatte einen ganz anderen Härtegrad, als es meine Haare und meine Kopfhaut gewohnt waren, so dass meine Kopfhaut trocken wurde und ich bekam Schuppen. Das Problem hielt Monate an. Bekannte Schuppenshampoos haben mir nicht helfen können, so dass ich nach Alternativen Ausschau hielt. Das Teebaumöl Kur-Shampoo von Swiss-o-Par weckte damals mein Interesse und nach einigen Anwendungen hatte sich glücklicherweise das Thema Schuppen für mich erledigt.


Teebaumöl gegen müde oder wunde Füße?

Wer kennt das nicht, die Füße tun weh oder miefen sogar nach einem langen harten Tag in den Schuhen. Da soll Teebaumöl Abhilfe schaffen. Dafür soll man einige Tropfen des Öls zwischen die Zehen einreiben und/oder ein Fußbad (einige Tropfen Teebaumöl ins Wasser geben) nehmen.

= Top und Flop!:
Zwar habe ich dieses Jahr mein Superprodukt für die Füße in Form des Eis-Gels von Yves Rocher gefunden, doch natürlich wollte ich diesen Tipp auch testen. Als Entspannungsbad für die Füße finde ich Teebaumöl sehr gut und ich glaube auch, dass wenn man das Mittel pur aufträgt, der Fußgeruch durch den starken Teebaumöl unterdrückt wird, doch ich wasche mir in so einem Fall lieber eher die Füße, als das Öl aufzutragen.



Wofür sei Teebaumöl noch alles gut?

Diese Tipps konnte ich zwar nicht testen, doch da Teebaumöl wohl ein Alleskönner ist, wollte ich euch diese Punkte nicht vorenthalten:

• Teebaumöl könne die Wundheilung beschleunigen. Bei Brand- und Schnittwunden sollen einige Tropfen genügen, damit die Verletzung schneller heilt.

• Teebaumöl soll gegen Herpesschmerzen wirken, dafür soll man mehrmals pro Tag die Stellen mit dem Öl betupfen.

• Wenn man einige Tropfen des Teebaumöls in sein Mundwasser gibt, könne man somit Zahnfleischbluten vorbeugen.

• Auch Nagel- oder Fußpilz und Warzen soll Teebaumöl durch die Behandlung der entsprechenden Stellen erfolgreich bekämpfen.

• Wespen sollen wohl den Geruch von Teebaumöl nicht angenehm finden und sie würden fern bleiben.

• Angeblich helfe Teebaumöl auch bei Zecken und Kinder, deren Kopfhaut mit Teebaumöl behandelt werden würde, wären weniger von Läusen befallen.

• Bei einem Insektenstich soll Teebaumöl angeblich den Schmerz und den Juckreiz lindern.

Teebaumöl ist erhältlich in Drogeriemärkten oder Apotheken. Mein Teebaumöl kaufe ich immer bei Rossmann für 1,99 EUR.

Wie steht ihr zu Teebaumöl? Benutzt ihr generell Produkte mit Teebaumöl oder eventuell sogar Teebaumöl pur?
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Kommentare :

  1. Habe Teebaumöl erst kürzlich für mich entdeckt und finde es hilft wirklich gut gegen Pickel!
    Sehr informativer Post! :)

    Liebe Grüße
    Cornelia

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  2. Meine Mutter schwört auf Teebaumöl, doch ich mag den Geruch auch nicht so, deshalb benutze ich es auch kaum.

    Liebst, Mareen

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  3. Teebaumöl darf nie in meinem Haushalt fehlen, ich benutze es immer wieder bei allen möglichen Beschwerden, wie Pickelchen oder manchmal nach dem Zähneputzen gurgele ich mit Teebaumöl.

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  4. Das klingt ja alles sehr interessant!

    Ich habe Teebaumöl noch nie verwendet, aber nach Deinem Bericht, ist es sicher sinnvoll, Teebaumöl zu Hause zu haben! Danke Dir für die Tipps!

    Hab eine schöne Woche!

    xoxo Jacqueline
    Mein Bog - HOKIS

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  5. Meine Oma schwört ja schon seit Jahren auf Teebaumöl - sie hat sogar Zahncreme mit Teebaumöl. Das wäre mir dann glaub ich doch zu extrem. Ich habe es früher auch gern benutzt, aber seitdem ich versuche reizarm zu pflegen, bin ich mit allen ätherischen Ölen sehr vorsichtig geworden. Ich will aber demnächst mal Deo selbst machen (wenn es klappt teile ich das Rezept natürlich) und da darf Teebaumöl mit seinen Antibakteriellen Eigenschaften natürlich nicht fehlen!

    Liebe Grüße ♥
    Jana

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  6. Sehr interessant finde ich den Tipp mit den Halsschmerzen! :) Ich habe mir vor Jahren mal Teebaumöl gekauft, um es bei Bedarf bei Unreinheiten anzuwenden. Paar mal gemacht, seitdem steht es...

    LG von schneegloeckchen21.blogspot.de

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  7. Als ich noch in der Pubertät war, war Teebaumöl mein Retter! Das hat echt super bei unreiner Haut geholfen. Auch heute, wenn ich merke, dass ein Pickel im Anmarsch ist, benutze ich gerne Teebaumöl.
    Der Geruch ist natürlich wirklich ziemlich penetrant, deshalb nutze ich es dann immer abends, bevor ich schlafen gehe.

    Ganz liebe Grüße,

    Lisa :)

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  8. Ich bin auch ein großer Fan von Teebaumöl und verwende es schon sehr lange. Ich mag auch den Duft ganz gern. Allerdings sollte man vorsichtig sein. Denn gerade empfindliche Haut kann mit dem Teebaumöl nicht klar kommen. Eigentlich sollte man es nie unverdünnt anwenden, weil es zu scharf ist. ;)

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

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  9. Ich muss mir mal wieder Teebaumöl kaufen, das ist nämlich wirklich richtig gut. Vor allem bei Pickel.

    Katzen können wirklich süß sein :) Ich mag Katzen total gerne <3
    Alles Liebe Sara

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  10. Hab ich noch nie rein ausprobiert, nur in Produkten.

    Liebe Grüsse

    Priscilla

    BEAUTYNATURE

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